Der reine Unterricht macht an Förderschulen mit 16:45 Stunden 37,4 Prozent der Arbeitszeit aus, mit Aufsichten 18:09 Stunden bzw. 40,6 Prozent. Die unterrichtsnahe Lehrarbeit (Unterrichtsvor- und -nachbereitung, Korrekturen etc.) liegt bei 20 Prozent, so dass der Gesamtanteil an Unterricht plus
unterrichtsnaher Tätigkeit etwas unter den Werten der anderen Schulformen liegt. In diesem Vergleich werden auch die größere Bedeutung von Aufsichten, also intensiver pädagogischer Arbeit, und die geringere Bedeutung von Korrekturen sichtbar. Insgesamt bedeuten 45 Minuten Unterricht 2:00 Stunden Gesamtarbeitszeit. Ein bedeutsamer Anteil wird dabei am Wochenende erledigt: über drei Stunden Arbeit fallen im Jahresdurchschnitt auf Samstage und Sonntage, so dass ein vollständig freies Wochenende nicht der Regelfall ist; die Arbeitsspitzen werden in diesen Durchschnittswerten gar nicht abgebildet.